Was sind die Ursachen von trockener Kopfhaut und Schuppen

Trockene oder fettige Kopfhaut, eine übermäßige Haarpflege, allergische Reaktionen oder auch Krankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte können das Gleichgewicht der Kopfhaut negativ beeinflussen. Dies kann zu unangenehm juckender Kopfhaut und zur Schuppenbildung führen. Spezielle Therapien, Nahrungsergänzungsmittel und medizinische Haarpflegeprodukte können Ihnen Linderung verschaffen oder die Beschwerden ganz beseitigen. Wenn das Problem länger besteht, sollten Sie auf jeden Fall einen Dermatologen aufsuchen, um eine ernsthafte Erkrankung ausschließen zu können.

Juckende Kopfhaut ist oft eine harmlose Nebenerscheinung übermäßiger Haarpflege

Kopfhautreizungen wie jucken oder Schuppen sind meist harmlos und werden oft durch zu häufiges Haare waschen oder das Benutzen diverser Styling Produkte, wie Haarspray oder Haargel hervorgerufen. Hier hilft es oftmals schon, wenn Sie auf ein mildes Shampoo umstellen. Inhaltsstoffe wie Mandelöl, Arganöl oder auch Minze beruhigen die Kopfhaut, schaffen Linderung und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. Nach einer regelmäßigen Anwendung werden Sie schon bald wieder beschwerdefrei sein. Sie sollten nach Möglichkeit während dieser Phase der Regeneration auf Ihre anderen Haarprodukte verzichten oder auch hier auf speziell für gereizte Kopfhaut deklarierte Produkte umsteigen. Wenn Sie Entscheidungshilfe oder Beratung benötigen, können Sie sich auch an Ihren Frisör oder Apotheker wenden. Bleibt die Verbesserung auch nach der Umstellung aus, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, um eventuelle allergische Reaktionen auf bestimmte Inhaltsstoffe als Ursprung auszuschließen.

Allergische Reaktionen auf Haarpflegemittel

Wie bereits angesprochen, können auch bestimmte Inhaltsstoffe Ihre Kopfhaut reizen. Treten Ihre Beschwerden beispielsweise direkt nach dem Frisörbesuch auf, könnte es am Färbemittel, der Tönung oder an bestimmten Duftstoffen liegen. Diese Beschwerden können auch erst nach jahrelangem Färben auftreten und werden deshalb oft nicht mit dem aktuellen Problem in Zusammenhang gebracht. Im schlimmsten Fall besteht für Sie die Möglichkeit unter einer Konservierungs-, Duft- und Farbstoffallergie zu leiden. Wenn Ihre Beschwerden immer nach dem Frisörbesuch auftreten, sprechen Sie Ihren Frisör darauf an. Eventuell kann auf ein anderes Produkt umgestellt werden. Stellt sich keine Besserung ein, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, damit dieser entsprechende Tests mit Ihnen durchführen kann.

Juckende Kopfhaut durch Parasitenbefall oder Pilzinfektionen

Leider können solche Reizungen auch durch Parasiten wie Milben, Läuse oder Flöhe hervorgerufen werden. Kopfläuse ist eine bei Kindern oft verbreitete Infektionskrankheit, welche das Kopfjucken verursacht. Natürlich können die Parasiten auch auf Erwachsene überspringen, sodass am Ende oft die ganze Familie befallen ist. Die Parasiten erzeugen winzige Verletzungen auf der Kopfhaut, die den Juckreiz auslösen. Wenn Sie unter besonders fettiger Kopfhaut leiden, sind Sie auch anfälliger für Pilzinfektionen. Der sogenannte Hefepilz bildet sich auf besonders fettreicher Haut und sorgt für die Schuppenbildung. Diese wird durch eine hohe Luftfeuchtigkeit weiter begünstigt. Hier hilft nur häufigeres Waschen mit speziellen Shampoos, die in der Apotheke frei verkäuflich sind.

Neurodermitis oder Schuppenflechte erzeugen juckende schuppige Kopfhaut

Wenn Sie unter Neurodermitis, Schuppenflechten oder Ekzemen leiden, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen, der Ihnen Produkte empfehlen kann, um die Kopfhautreizungen zu lindern. Auf jeden Fall müssen Sie Stress vermeiden, da sich hierdurch das Krankheitsbild verschlechtern kann und Ihre Leiden verschlimmert werden.

Im Zweifelsfall immer einen Arzt aufsuchen

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wovon Ihre juckende Kopfhaut oder die Schuppenbildung ausgelöst wird, suchen Sie auf jeden Fall einen Arzt auf. Ob Sie gleich zum Dermatologen gehen oder erst einmal Ihren Hausarzt aufsuchen, ist Ihnen überlassen. Auf jeden Fall kann hier individuell auf Ihre Beschwerden eingegangen und die entsprechende Therapie eingeleitet werden.

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