Führen Schuppenflechte auf der Kopfhaut zu Haarausfall

Immerhin müssen sich zirka drei Prozent aller Europäer mit einer Hauterkrankung "Schuppenflechte" beschäftigen. Mangelnde Lebensqualität und Haarausfall sind oft die Folgen. Trotz größter Bemühungen gibt es bis heute keine definitive Therapie, die eine Schuppenflechte und die Folgen dieser Erkrankung für immer eliminiert. Am meisten leiden betroffene Frauen und Männer unter dem quälenden Verlust der Haare, die der dauernden Belastung durch die entzündliche Kopfhaut nicht standhalten.

Die Ursachen bleiben bis dato ungeklärt

Obwohl sich Forscher in aller Welt um eine Klärung bemühen, sind bis zum heutigen Tag nicht alle der Ursachen für eine Schuppenflechte geklärt. Oft kann ein Zusammenhang bei genetischer Vorbelastung erkannt werden. Allerdings wird die Schuppenflechte auch bei genetischer Affinität nicht von allen potenziellen Patienten ausbrechen. Viele Wissenschaftler vermuten eine Stoffwechselerkrankung, die häufigste Ursache scheint ein geschwächtes Immunsystem zu sein, denn durch eine konsequente Ernährung nach ärztlichen Empfehlungen lassen sich durchaus beachtliche Verbesserungen der Hauterkrankung erkennen.

Mögliche Hinweise, die die Bildung einer Schuppenflechte begünstigen:

Der Stoffwechsel gerät unter Stress

Weil der natürliche Haarwuchs durch die Schuppenflechte empfindlich gestört wird, kommt der normale Rhythmus aus dem Takt und es bilden sich immer mehr Schuppen, die das Haar stark beeinträchtigen. Gerade Menschen, die psychischer und/oder physischer Belastung ausgesetzt sind, scheinen ein höheres Risiko zu besitzen, an Schuppenflechten zu erkranken. Ständig produzierte Schuppen, die sich nicht alle 4 Wochen, sondern alle 4 Tage neu bilden, stören nicht auf der Kopfhaut. Sie behindern auch am Ellenbogen, an den Knien und anderen Stellen des Körpers einen strukturierten Abbau der Zellen. Die Betroffenen leiden mitunter an Schmerzen und werden durch den Stress, den die Erkrankung hervorruft noch mehr belastet.

Follikel fallen durch die dauernde Belastung aus

Die Haare fallen nicht aus, sondern werden durch die Überlagerung der Haarwurzeln einfach beim Pflegen heraus gerissen. Auch geschwächte, brüchige Follikel bleiben nicht verschont. Das ist eine logische Folgerung der ständigen Entzündung der Kopfhaut und der Follikel.

Ein unangenehmer Kreislauf, der nur mit medizinischer Hilfe wieder in den Griff zu bekommen ist. Es gibt viele Ansätze, die in den vergangenen Jahren zu Erfolgen bei der Behandlung vom Haarausfall und anderen Symptomen geführt haben. Es ist in jedem Fall wichtig, die Schuppenflechte langfristig zu analysieren und sich Zeit für die Behandlung zu nehmen. Zunächst muss die Störung erkannt und dann möglichst umgehend reduziert werden. Oft ist eine permanente Therapie einzuhalten, um die Schuppenflechte in ihre Schranken zu weisen.

Vitamine A und D versprechen Linderung

Wer das verminderte Wachstum der Haare eindämmen möchte, kann seinen Arzt nach den beiden Vitaminen fragen. Retinol oder Vitamin A und Vitamin D sind herausragende Hilfen bei Hauterkrankungen. Auch bei der Schuppenflechte sind sie neben der Cortison Therapie eine echte Unterstützung. Auch Teebaumöl oder Schuppenshampoo haben sich bei der Behandlung sehr gut bewährt. Das Wichtigste aber ist die konsequente Minimierung von seelischem und körperlichem Stress. Der Körper findet dann bald wieder genügend Kraft, sich gegen die Schuppenflechte zu wehren und sie zu reduzieren.

Leider bleibt die Neigung zur Neubildung, was eine permanente Behandlung unausweichlich erscheinen lässt. Wer allerdings die Symptome gleich richtig deutet und schnell reagiert, lernt mit der Zeit, auch eine Schuppenflechte und den Haarverlust unter Kontrolle zu bekommen. Bleibt zu hoffen, das Wissenschaftler bald das Rätsel dieser Hauterkrankung lösen können.

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