Diese Tipps schützen die Kopfhaut vor Haarausfall und Schuppenflechten

Ob es krankheitsbedingt oder vererblich ist - Haarausfall und Schuppenflechten sind sehr unangenehm. Ursachen und die richtige Behandlung sind daher wichtig für Sie, um dagegen vorzugehen. Der Besuch beim Arzt ist in dem Falle notwendig. Denn schon eine falsche Anwendung, könnte Ihr Problem verschlimmern. Damit es nicht dazu kommt, hier sinnvolle Tipps wie Sie Ihre Kopfhaut am besten schützen können.

Was genau ist Schuppenflechte?

Psoriasis (Schuppenflechte) ist bisher als erbliche Krankheit der Autoimmunreaktion bekannt. Typisches Symptom sind stark schuppende Hautstellen, die Juckreiz und Rötungen hervorrufen. Am häufigsten ist die Kopfhaut betroffen. Grund dafür ist, dass sich die Hornzellen am Kopf schneller und vermehrt bilden als bei gesunder Kopfhaut. Dieser Prozess sorgt für die weiß-silbrigen Schuppen, die wie Wachs ähneln (Kerzenwachsphänomen). Hinzu kommt, dass die Durchblutung stärker angeregt ist und daher starke Rötungen entstehen. Bei stärkeren Graden kann es passieren, dass tiefere Zelllagen sich lösen und punktförmigen Blutungen bilden. Auch inselförmiger Haarausfall (Alopecia psoriatica) ist bei größerem Befall keine Seltenheit.

Ursachen und Behandlung bei Schuppenflechte

Ursachen kann eine erbliche Veranlagung oder Nebenerscheinung von Medikamenten sein. Auf jeden Fall sollten Sie zuerst Ihren Arzt aufsuchen. Handelt es sich bei Ihnen tatsächlich um eine Nebenwirkung, wird in der Regel das Medikament abgesetzt oder durch ein anderes ersetzt. Andere Ursachen konnten bislang leider noch nicht genauer erforscht werden. Meistens ist Schuppenflechte erblich bedingt.

Je nach Beschwerdegrad können die Behandlungen unterschiedlich ausfallen. In den meisten Fällen wird eine topische Therapie eingesetzt, die äußerlich behandelt wird. Diese sind wie folgt:

Diese speziellen Salben lindern die Beschwerden und werden vom Arzt verschrieben. Sie sollten keine eigene Therapie starten, da nur ein Facharzt feststellen kann in wie weit die Schuppenflechte ausgelöst und behandelt werden kann. Zu 25% legt sich nach Wochen oder Monaten die Erkrankung. Die Behandlung sollte vom Arzt aus abgesetzt oder weitergeführt werden. Zudem gibt es andere Therapien, die Sie als Patient nutzen können, worüber Ihr Arzt Sie informieren kann.

Haarausfall bekämpfen

Weniger problematisch sieht es bei Haarausfall aus. Sollten Sie darunter leiden kann dies behandelt werden, vorausgesetzt Sie gehen rechtzeitig zum Arzt. Sollten Sie merken, dass Sie ungewöhnlich viele Haare verlieren, dann suchen Sie Ihren Arzt auf. Ebenso wie bei der Schuppenflechte kann eine topische Therapie durchgeführt werden. Aber auch Hormontherapien und andere Medikamenten können den Haarausfall stoppen.

Natürliche Pflegeprodukte, vor allem die die Koffein enthalten, bewirken, dass das Haar kräftiger und stärker wird. Hin und wieder kann auch eine Umstellung der Ernährung genügen.

Vorbeugung

Bei der Schuppenflechte sollten Sie sich an eine gesunde Ernährung halten, Sport treiben, nicht rauchen und wenn geringfügig Alkohol konsumieren. Geflügelfleisch und Einnahmen wie Vitamin D oder Zink sollten auf dem Diätplan stehen. Ebenso sollten Sie unnötige Stresssituationen vermeiden. Bei Haarausfall kann vorgebeugt werden, wenn richtige Haarpflegeprodukte sowie eine Umstellung angewendet werden. Alles was das Haar schädigen könnte sollte vermieden werden. Darunter zählen Einflüsse von Chemie und künstlichen Stoffen in Pflegeprodukten, sowie Glätteisen und Haare trocknen mit dem Föhn. Ebenso wird empfohlen keine Mützen oder Kappen zu tragen.

Sowohl bei Schuppenflechte als auch beim Haarausfall können unterschiedliche Hintergründe haben. Daher ist es für Sie besonders wichtig einen Arzt aufzusuchen, um die richtige Behandlung durchzuführen. Spezielle Shampoos, sowie Salben, können Ihre Probleme lindern und meist bekämpfen.

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