Die Kopfhaut vor Schuppenflechten und Haarausfall schützen

Haarausfall ist nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen immer wieder ein Thema, das die Gemüter bewegt. Schließlich kann auch das weibliche Geschlecht von Haarausfall betroffen sein. Bei Haarausfall denken viele in erster Linie an den sogenannten anlagebedingten Haarausfall, der in Fachkreisen auch als Alopecia androgenetica Bezeichnung findet. Die Ursachen für Haarausfall können jedoch auch einen anderen Ursprung haben. Aus diesem Grund ist es generell sinnvoll, sich genauer mit dem Thema Haarausfall zu beschäftigen.

So bemerken Sie den Haarausfall

Haarausfall kann grundsätzlich verschiedene Ausprägungen haben. Oftmals ist der Haarausfall auch nur so schwach ausgeprägt, dass er erst viel zu spät erkannt wird, was die Behandlung nicht gerade einfacher macht. Aus diesem Grund ist es natürlich mehr als sinnvoll, frühzeitig die richtige Diagnose zu stellen. Bei dem zu Anfang beschriebenen anlagebedingten Haarausfall findet in der Regel eine Lichtung an den Schläfen und im Tonsurbereich statt.

Es gibt aber auch Verlaufsformen, die eher diffus sind. Bei diffusen Haarausfall fallen überall am Kopf die Haare gleichmäßig aus, sodass die Kopfhaut durchgehend leicht durchschimmert. Am Oberkopf ist der diffuse Haarausfall, auch Alopecia diffusa genannt, jedoch stärker sichtbar, da hier das Licht anders einfällt und gebrochen wird. Es gibt aber auch Haarausfall, der nur an bestimmten Stellen auftauscht. Die haarlosen Areale sind oft scharf abgegrenzt und kreisrund. Diese Art von Haarausfall wird auch als kreisrunder Haarausfall oder Alopecia areata bezeichnet. Wenn Sie erste Anzeichen von Haarausfall haben, sollten Sie auf jeden Fall einen Hautarzt aufsuchen, um rechtzeitig eine Diagnose zu haben.

Die Ursachen von Haarausfall sind vielfältig

Haarausfall kann generell jeden Menschen in jedem Alter betreffen. Der erblich bedingte Haarausfall, die Alopecia androgenetica, ist weitgehend ein Problem von Männern ab einem Alter von etwa 25 bis 30 Jahren. Bis zum heutigen Tage ist es den Forschern nicht gelungen, ein wirksames Mittel ohne Nebenwirkungen gegen den anlagebedingten Haarausfall auf den Markt zu bringen. Bei Frauen hat Haarausfall jedoch oftmals ganz andere Gründe.

Ursache kann zum Beispiel eine Störung der Schilddrüse, Stress, eine Vergiftung durch Schwermetalle, ein Absetzten der Pille oder eine schwerwiegende Infektionskrankheit sein. Neben einem Mangel an bestimmten Nährstoffen oder Mineralien ist außerdem eine kranke Kopfhaut oftmals die Ursache für den Haarausfall.

Erkrankungen der Kopfhaut als Ursache für Haarausfall

Bei Erkrankungen der Kopfhaut kann es relativ schnell passieren, dass die Haare ausfallen oder leicht ausgezupft werden können. Eine Erkrankung der Kopfhaut erkennen Sie unter anderem am ständigen oder phasenweisen Jucken oder aufgrund von Rötungen der Kopfhaut. Eine starke Schuppenbildung ist oftmals auch ein Zeichen dafür, dass die Kopfhaut gestört ist.

Haarausfall kann zum Beispiel durch eine Pilzinfektion ausgelöst werden. Darüber hinaus ist die sogenannte Schuppenflechte ein relativ häufiges Erkrankungsbild. Die Schuppenflechte ist vererblich und tritt chronisch auf. Bei einer Veranlagung muss die Krankheit jedoch nicht unbedingt ausbrechen. Die Ausprägung der Krankheit kann von Person zu Person sehr unterschiedlich ausfallen. Eine komplette Heilung einer Schuppenflechte ist heute leider noch nicht möglich.

Eine regelmäßige Pflege der Kopfhaut als vorbeugende Maßnahme gegen Haarausfall

Wenn Sie die Kopfhaut reinigen und pflegen, sollten Sie auf jeden Fall auf Produkte zurückgreifen, die auf ihre Hauttyp abgestimmt sind. Das Verhältnis von Schweiß- und Fettproduktion sollte nämlich ausgeglichen sein. Ansonsten kann die Kopfhaut entweder zu fettig oder zu trocken werden. Beides kann dazu führen, dass sichtbare Schuppen entstehen. Bei einer Veranlagung zur Schuppenflechte sollten Sie gesonderte Maßnahmen treffen, um den Ausbruch der Krankheit nicht zu begünstigen oder um den Verlauf der Krankheit abzumildern.

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