Schuppenflechte Kopfhaut mit Hausmittel behandeln

Schuppen sind eine Ansammlung von abgestorbenen Hautzellen. Diese lösen sich durch Bewegung oder Kämmen von der Kopfhaut und rieseln auf die Kleidung herab. Das kann eine sehr peinliche Angelegenheit sein. Schuppenbildung ist generell eine normale Reaktion des Körpers. Eine vermehrte Bildung von Schuppen oder gar die Ausprägung einer Schuppenflechte ist ein Hinweis auf eine körperliche Störung oder Erkrankung und kann sehr belastend sein. Auch Stress und eine ungesunde Lebensweise sind in vielen Fällen der Grund für eine übermäßige Schuppenbildung. Doch kein Grund zu verzweifeln. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten diesen Zustand sanft und ohne Nebenwirkungen zu beseitigen.

Der Schuppenbildung auf den Grund gehen

Glaubt man dem Volksmund, so ist die Haut der Spiegel der Seele, was im weitesten Sinne auch die Kopfhaut betrifft. Innere und äußere Faktoren sind für die Bildung von Schuppen und trockener Haut verantwortlich. Hierzu gehören Umweltfaktoren, wie etwa eine trockene Heizungsluft in den Wohnräumen oder im Büro. Aber auch eine schlechte Ernährung, Genuss von Alkohol oder Rauchen, oder auch der erhöhte Konsum von Süßigkeiten, können das sensible System der menschlichen Haut empfindlich stören. Ebenfalls wichtig für eine gesunde Haut ist die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit, wie Wasser, verdünnte Fruchtsäfte oder Tee. Wenn auch Sie unter trockener Haut und Kopfhaar schuppen leiden, dann sollten Sie Ihre Trinkgewohnheiten überprüfen und gegebenenfalls korrigieren. Bei trockener Luft empfiehlt sich das Aufstellen einiger kleiner, mit Wasser gefüllter, Gefäße, die Feuchtigkeit an die Luft abgibt. Der entstehende Juckreiz durch trockene Haut führt, wenn er längerfristig anhält, bei der betroffenen Person zu Nervosität. Die Nervosität wiederum lässt den Betroffenen häufiger kratzen, was die Schuppenbildung noch fördert. So entsteht ein Kreislauf, den es zu durchbrechen gilt, um das Wohlbefinden wieder herzustellen. Bei einer schweren Form der Schuppenflechte wird der Arzt ein Cortison- Präparate verordnen. Diese Medikamente sind jedoch nicht ohne Nebenwirkungen und daher umstritten. Cortison hilft zunächst einmal schnell die Symptome zu behandeln, sollten aber nicht häufig oder längerfristig eingesetzt werden. Es gibt jedoch Hausmittel, die von vielen Betroffenen über Jahre getestet und für wirksam befunden worden sind.

Hausmittel gegen Schuppen und Schuppenflechte

Auch wenn eine Schuppenflechte- Erkrankung sich in den meisten Fällen nicht vollständig ausheilen lässt gibt es wirksame Methoden die Symptome zu lindern. Als hilfreich gegen den lästigen Juckreiz hat sich die Einreibung der betroffenen Stellen mit Olivenöl erwiesen. Dazu sollte das Öl vorher etwas erwärmt werden, damit eine bessere Fließfähigkeit erhält. Hierzu eignet sich ein Wasserbad am besten. Die Einreibung sollte regelmäßig, am besten jeden Abend, vorgenommen werden. Das Öl gibt der Haut das nötige Fett zurück und verhindert so die Austrocknung und erneute Schuppenbildung.

Ein weiteres Hausmittel ist die Herstellung einer eigenen Masse aus Ei, Butter und Essig, wobei das Ei der Haut Lecithin liefert, die Butter wiederum für einen guten Fettgehalt sorgt und Essig den pH- Wert der Haut neutralisiert. Das Verhältnis der Mischung ist wichtig, damit eine homogene Masse entsteht. Sie sollte aus einem Ei, 40g Butter und 200ml Essig bestehen. Nachdem die Butter im Wasserbad geschmolzen wurde werden alle Bestandteile gut miteinander vermischt und in ein Schraubglas gefüllt. Die Masse wird einmal täglich oder nach Bedarf mit einem Wattepad oder einem Wattestäbchen großzügig auf die Kopfhaut aufgetragen.

Regelmäßigkeit ist wichtig

Um die Symptome wirkungsvoll zu lindern ist es wichtig, dass die Hausmittel gegen Schuppenflechte regelmäßig, das heißt täglich angewendet werden. Somit ist eine gute Fettung der Haut gewährleistet, sodass die Neubildung von Schuppen stark reduziert oder gar gestoppt werden kann.

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