Shampoo aus der Apotheke gegen juckende Kopfhaut

"Mittelchen" gibt es ja viele, aber... Ja, aber helfen sie auch, werden Sie jetzt zu Recht denken. Dieser spannenden Frage werden wir zum Thema, Shampoo aus der Apotheke gegen juckende Kopfhaut, auf den Grund gehen...

Der trockenen Kopfhaut den Kampf ansagen

Wie heißt es so schön, zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. In diesem Fall möchten wir den Apotheker um Rat fragen. Also, welches Shampoo ist empfehlenswert bei der Diagnose der juckenden Kopfhaut? Auch diese Frage ist leichter gestellt, als beantwortet, denn zu groß ist die Auswahl. Das Übel der trockenen Kopfhaut entsteht, wenn Talgdrüsen über eine nicht genügende Fettproduktion verfügen. Deshalb ist davon abzuraten, die Kopfhaut weiter zu strapazieren. Dabei ist es schon hilfreich, das Shampoo nicht zu stark in die Kopfhaut einzumassieren.

Auch über weniger Haarwäschen, nicht mehr als dreimal pro Woche, sowie nicht zu heißes Fönen sollte nachgedacht werden. Weiterhin muss darauf geachtet werden, dass kein Shampoo gewählt wird, welches der Kopfhaut noch mehr Fett entzieht. Schuppenbildung und erhöhter Juckreiz wären in diesem Fall die Folge. Im Ernstfall sollte auf alkoholische Haarwasser verzichtet werden, denn auch sie trocknen die Haut nur unnötig aus.

Auch auf Shampoos mit Konservierungsmitteln und Parfüm sollten Menschen mit trockener Kopfhaut konsequent verzichten. Stattdessen ist ein mildes Shampoo mit einem PH-Wert von 5,5 zu bevorzugen. Verstärkt sollte Shampoos mit Wirkstoffen der Natur der Vorrang gegeben werden. Sogenannte Kräuter-Extrakte erfüllen die Anforderungen problemlos. Zudem stärken diese Shampoos mit Pflanzenölen noch die Rolle der rückfettenden Wirkung problemlos und geben verstärkt Fett und Feuchtigkeit ab.

Olivenöl - das Gold der Bauern

Man kann aber auch versuchen, das fehlende Fett der Kopfhaut auf anderem Wege zuzuführen. Olivenöl ist in diesem Zusammenhang eine sinnvolle und gute Alternative. Ein paar Tropfen in das Haar oder auf die Kopfhaut gegeben, wirkt wahre Wunder. Dieses Procedere kann am Abend erfolgen, über Nacht kann das Olivenöl einwirken, und am Morgen wird es problemlos ausgewaschen.

Wenn es ganz "dicke" kommt...

Der Gang sollte zum Apotheker oder sogar zum Hausarzt führen, wenn die juckende Kopfhaut chronische Züge annimmt oder sichtbare Ekzeme oder Entzündungen auftreten. In diesem speziellen Fall ist eine individuelle Behandlung vonnöten, wie sie nur der Dermatologe verschreiben kann. In der Regel mischt er verschiedene Ingredienzien in der Hoffnung auf Heilung zusammen. In sehr schwierigen Krankheitsfällen wird auch die Einnahme von Tabletten erwogen, denn ein Shampoo ist in diesem Fall nicht mehr ausreichend, um das Problem zu beseitigen.

Und noch mehr aus der Apotheke

Auch die guten alten Hausmittel können es unter Umständen richten. Ältere Apotheker geben gerne ihr diesbezügliches Fachwissen weiter, wenn sie dazu raten, Apfelessig mit Leitungswasser zu verdünnen und dann ähnlich wie Haarwasser zu benutzen. Der Essig gleicht in diesem Fall den Mineralhaushalt aus - Probieren geht über Studieren, warum nicht einmal versuchen? Aber auch eine unzureichende Versorgung mit Vitaminen kann die Ursache für juckende Kopfhaut sein.

Manchmal besteht auch ein enger Zusammenhang mit einer Ernährung, der es an fundamentalen Bausteinen fehlt.

Der Apotheker des Vertrauens wird auch Tinkturen und Shampoos mit den Extrakten aus Wacholderbeer-Öl, Rosmarin-Öl sowie Nachtkerzen-Öl empfehlen. Alles in allem ist seine Hilfe aber darauf ausgerichtet, schonende Shampoos oder besondere Haarpflegeprodukte zu empfehlen, welche die Belastungen der Kopfhaut minimieren. So ist es in jedem Fall richtig, den Apotheker mit in die Behandlung des juckenden Problems mit einzubeziehen, damit es schon bald der Vergangenheit angehört...

Hauptarzt - Ihr Kopfhaut Spezialist