Shampoo oder Hausmittel gegen juckende Kopfhaut

Die Ursache für juckende Kopfhaut kann vielfältig sein - deren Behandlung daher genauso. Grundsätzlich gilt, erst klären, woher der Juckreiz kommt, dann nach der richtigen Behandlung suchen. Im Folgenden werden unterschiedliche Behandlungsmethoden sowohl chemischer (Shampoo) als auch ökologischer (Hausmittel) Natur auf ihre Vor- und Nachteile untersucht.

Die häufigste Ursache juckender Kopfhaut, sofern der Befall durch Kopfläuse ausgeschlossen werden kann, ist trockene Haut. Daher liegt auch der Schwerpunkt hier auf der Behandlung von trockener Haut durch Shampoo oder verschiedene Hausmittel.

Verzicht auf Kosmetikprodukte

Ist eine trockene Kopfhaut feststellbar, sollte in erster Linie unmittelbar auf Kosmetikprodukte wie Haarspray und Gel sowie auf zu häufiges Haare waschen verzichtet werden. So können sich Haar und Kopfhaut von mögliche Aussenursachen erholen. Oft tritt eine unmittelbare Linderung des Juckreizes auf, wenn man auf die Anwendung von chemischen Produkten verzichtet. Die Kopfhaut kann sich erholen und regenerieren. Ebenfalls sollte auf das Fönen der haare verzichtet werden, da der warme Wind zusätzlich die Kopfhaut austrocknet.

pH-neutrale Shampoos

Die Anwendung von speziellem Shampoo ist meist der erste Ratschlag eines jeden Arztes und Apothekers. PH-neutral und parfümfrei sollte das Shampoo sein, alternativ ist auch Babyshampoo zu empfehlen. Im Allgemeinen sollte das Shampoo mild reinigen und nicht zu einer zusätzlichen Austrocknung der Kopfhaut beitragen, wie es z.B. oft der Fall ist bei der Anwendung von Anti-Schuppen-Shampoos.

Olivenöl hilft

Die Behandlung der Kopfhaut mit Olivenöl wird als sehr wirksames Mittel gegen juckende und vor allem trockene Kopfhaut angesehen. Um der Hautirritation entgegenzuwirken, sei demnach einmal pro Woche eine Behandlung der Kopfhaut mit Olivenöl notwendig. Olivenöl trägt dazu bei der Haut die fehlende Feuchtigkeit zurückzugeben. Am erfolgreichsten wirkt die Behandlung unmittelbar vor dem Schlafen gehen, so dass das Olivenöl über Nacht einwirken kann. Am morgen folgt eine Dusche und das obligatorische Haare Waschen mit einem handelsüblichen Shampoo.

Als Alternative eigent sich auch Teebaum-, Rosmarin-, Wacholder- und Avocadoöl.

Heilung von Innen - Sesam hilft

Eine unbekannte, doch hilfreiche Methode ist die Aufnahme von Sesamkörnern, denn das Essen von Sesam soll den Juckreiz von Innen lindern. Auch Schuppen können wohl erfolgreich durch Sesam bekämpft und somit reduziert werden.

Generell gilt, wer gesund und ausgewogen isst, ausreichend Vitamine und Ballaststoffe zu sich nimmt und seinen Flüssigkeitshaushalt kontrolliert, kann auf natürliche und einfache Weise dafür Sorge tragen, sich selbst und seine Kopfhaut gesund zu halten.

Apfelessig - tut der Haut gut

Eine selbst angefertigte Spülung aus Apfelessigkonzentrat und Wasser für das Haare Waschen, ist ebenfalls ein bewährtes Mittelchen, um der Kopfhaut aus der Trockenheit zu helfen. Dazu einfach eine Mischung von 2EL Essig auf 1l Wasser anfertigen. Diese dann in auf das Haar und die Kopfhaut auftragen - gut einmassieren natürlich. Die Spülung wird nicht ausgewaschen.

Exotisch, praktisch, gut

Eine Mischung aus Banane, Joghurt und Milch gilt ebenfalls als alt bewährtes Hausmittel gegen juckende Kopfhaut. Den Brei einfach auf die Kopfhaut auftragen und bis zu einer Stunde einwirken lassen, bevor anschließend mit lauwarmen Wasser das Breigemisch ausgewaschen wird. Was bleibt ist eine Linderung des Juckreizes und ein wohlig, exotischer Duft.

Anregung von Außen

Juckende Kopfhaut kann oft Symptome einer schwachen Durchblutungsleistung der Kopfhaut sein, daher ist es ratsam die Kopfhaut mechanisch zum Erholen und Regenerieren aufzufordern. Die Durchblutung kann z.B. durch Bürsten mit Wildschweinborsten oder ähnlichen Naturhaarbürsten angeregt werden. Grundsätzlich ist natürlich nichts gegen eine wohltuende Kopfmassage einzuwenden.

Hauptarzt - Ihr Kopfhaut Spezialist