Hausmittel gegen schuppende und juckende Kopfhaut

Meist wird die eigene Kopfhaut selten bewusst gepflegt und wahrgenommen. Für schöne Haare ist die gesunde Kopfhaut allerdings die Voraussetzung. Es überträgt sich auf die Haare, wenn die Kopfhaut zu fettig oder zu trocken ist. Auf zu fettige oder zu trockene Kopfhaut können auch Schuppen zurückzuführen sein.

Generell erneuert sich die gesunde Kopfhaut alle 28 Tage und dabei lösen sich die alten Zellen ab und es bilden sich neue nach. In der Regel wird von dem Geschehen nichts bemerkt. Wenn sich allerdings zu schnell wieder neu Kopfhaut bildet, dann können alte Hautzellen nicht ganz unbemerkt abgehen und es werden Schuppen sichtbar. Die Fett- und Schweißproduktion sollte bei der gesunden und normalen Kopfhaut im Gleichgewicht sein.

Was ist bei der Kopfhaut zu beachten?

Gerade die juckende Kopfhaut kann sehr schmerzhaft und unangenehm werden. In der Öffentlichkeit kann das ständige Kratzen an dem Kopf peinlich sein. Das Problem ist oft, dass die Kopfhaut zu trocken ist. Die Kopfhaut kann durch einfache Hausmittel wieder Feuchtigkeit erhalten. Benötigt werden Apfelessig, Haarwasser ohne Alkohol, Olivenöl und eine Bürste mit Wildschweinborsten. Zu beachten ist, dass die juckende und schuppende Kopfhaut Feuchtigkeit benötigt und kein Fett. Zu vermieden sind in jedem Fall Haarschaum und Haarsprays, denn damit wird die Haut noch zusätzlich ausgetrocknet. Von einer Verwendung ist daher abzusehen.

Die Kopfhaut kann auch durch ständiges Föhnen austrocknen und deshalb sollte der Fön für einige Zeit gemieden werden. Die juckende und schuppende Kopfhaut kann auch durch Shampoos immer weiter austrocknen. In der Apotheke gibt es parfümfreie, pH-neutrale Shampoos, welche nicht austrocknen und mild reinigen. Wer hier nicht so viel Geld ausgeben möchte, kann es auch mit dem milden Babyshampoo versuchen.

Hilfe durch die richtigen Hausmittel

Einmal pro Woche kann Olivenöl nach dem Wachen einmassiert werden. Das Öl wird dabei ein paar Minuten einwirken gelassen und dann wird es mit dem milden Shampoo ausgewaschen. Am Ende sollte dabei kein Öl mehr spürbar sein, denn sonst wirkt das Haar leicht fettig. Gegen das Jucken helfen Haaröl oder Haarwasser aus der Apotheke oder Drogerie. Bei dem Haarwasser sollten die Anwendungshinweise beachtet werden und es sollte alkoholfrei sein.

Auch selbst angefertigte Haarspülungen können gegen das Jucken helfen. Für eine Spülung werden 2 Esslöffel Apfelessig mit einem Liter Wasser gemischt. Die Mischung kommt nach dem Waschen in die Haare und wird einmassiert. Ausgewaschen wird diese Spülung dann nicht. Die Haarbürsten mit echten Wildschweinborsten können die Kopfhaut anregen und können die natürliche Regeneration fördern.

Wichtige Informationen zu der juckenden Kopfhaut

Die juckende Kopfhaut kann auch ein Zeichen für ein Ekzem, Neurodermitis, eine Pilzerkrankung oder eine weitere Hauterkrankung sein. Bei wem sich der Juckreiz verschlechtert oder nicht bessert, der sollte einen Arzt aufsuchen. Generell sollten die Haare nicht mehr wie dreimal wöchentlich gewaschen werden und es sollte nie zu heiß geföhnt werden. Entziehen Shampoos der Kopfhaut Fett, dann können Juckreiz und Schuppenbildung ausgelöst werden. Die Haut wird auch durch die alkoholischen Haarwasser noch weiter ausgetrocknet.

Shampoos mit Parfüm und Konservierungsstoffen sollten besser gemieden werden. Die richtige Pflege der Kopfhaut ist einfach enorm wichtig und deshalb sollte der pH-Wert bei mindestens 5,5 liegen. Gut geeignet sind Wirkstoffe wie Kräuterextrakte. Bei Pflanzenölen in den Shampoos gibt es eine rückfettende Wirkung und damit erhält die Haut mehr Fett und Feuchtigkeit. Durch Olivenöl kann fehlendes Fett auch von außen hinzu gegeben werden.

Hauptarzt - Ihr Kopfhaut Spezialist