Shampoo gegen Haarausfall und juckende Kopfhaut

Haarausfall und Juckreiz auf der Kopfhaut können die verschiedensten Ursachen haben. Diese können medizinisch oder in anderen Faktoren begründet sein. Daher ist es wichtig die tatsächliche Ursache zu ergründen, um geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Mitunter können kleine Veränderungen der Lebensgewohnheiten oder des Umgangs mit dem eigenen Haar Besserung bringen. In anderen Fällen kann auf notwendige medizinische Behandlungen und spezielle Produkte nicht verzichtet werden.

Hautkrankheiten und Parasiten ausschließen

Gerade bei Juckreiz auf der Kopfhaut aber auch bei Haarausfall können eine Vielzahl von Krankheiten, aber auch der Befall durch Parasiten die Ursache sein. Gerade wenn Sie Haustiere haben, sollten Sie einen Befall von Parasiten wie Flöhen, Läusen oder Milben in Betracht ziehen und Ihre Haare beziehungsweise Ihre Kopfhaut darauf überprüfen.

Zur Abklärung eventueller Krankheiten wie das Seborrhoisches Ekzem - ein Hautausschlag, der sich auf der Kopfhaut und dem Gesicht zeigt - oder einer Schuppenflechte sowie vieler weiterer Krankheiten, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Weitere Ursachen

Andere Auslöser von Juckreiz der Kopfhaut und Haarausfall können vielfältige äußere Faktoren sein. So kann zum Beispiel das Tragen eines Huts, einer Mütze oder eines Helms verantwortlich für den Juckreiz sein.

Die Behandlung des Haares oder der Kopfhaut durch die Verwendung von chemischen Mitteln in Gestalt von Haarspray, Shampoos, Haargel, Haarfärbemitteln oder ähnlichen Produkten können ebenfalls zu Juckreiz oder Schädigung des Haars führen, da sie durchaus allergische Reaktionen hervorrufen können. Zu heißes Föhnen der Haare sollten Sie ebenfalls vermeiden.

Des Weitern können Stress und psychische Belastungen sowie eine ungesunde Ernährung oder der Konsum von Alkohol und Zigaretten einen ähnlich schädlichen Effekt haben.

Shampoos und Kuren

Grundsätzlich gilt, dass Sie Ihre Haare nicht zu oft waschen und föhnen sollten. Ebenso sollten Sie Ihre Haare vor zu heißem Wasser schützen. Darüber hinaus sollten Sie für Ihr Haar ein mildes und pH-neutrales Shampoo verwenden. Ungefähr zwei Mal im Jahr können Sie den Symptomen mit einer Haarkur entgegenwirken. Nutzen Sie dazu Brennnesselwasser, dass Sie in einer Drogerie oder Apotheke erhalten. Darüber hinaus sollten Sie Ihr Haar beziehungsweise Ihre Kopfhaut wöchentlich mit einer Essiglösung auswaschen und gründlich durchspülen.

Sollten die Ursachen der Symptome von einem Pilzbefall der Kopfhaut herrühren, so gibt es dafür spezielle Pilz-bekämpfende Shampoos und Mittel, die die Fettproduktion der Kopfhaut regulieren, welche Sie in der Apotheke erhalten. Für den Fall, dass ein starker Bakterienbefall für die Symptome verantwortlich ist, helfen Haarwäschen mit in der Apotheke erhältlichen Spezialshampoos.

Mit dem, was ihnen lieb und teuer ist, sollten Sie entsprechend schonend und pfleglich umgehen. Sicherlich zählen Sie auch Ihre Haare zu diesen Dingen. Sofern keine schwerwiegenden Erkrankungen vorliegen, können Sie Ihrem Haar und Ihrer Kopfhaut mit vergleichsweise geringen Aufwand sehr viel Gutes tun. Bevor Sie zu extremen Mitteln greifen, sollten Sie diesen geringen Aufwand nicht scheuen und sich damit an zufriedenstellenden Resultaten erfreuen.

Hauptarzt - Ihr Kopfhaut Spezialist