Juckende Kopfhaut Haarausfall bei Frauen

Nicht nur Männer, sondern auch Frauen können von Haarausfall betroffen sein. Das Thema Haarausfall ist vor allem bei Frauen ein sehr heikles Thema, da schöne und gesunde Haare wesentlich zur Attraktivität eines Menschen beitragen. Haarausfall kann sehr viele Ursachen haben. Aus diesem Grund ist es in der Regel nicht gerade einfach, eine genaue Diagnose zu stellen. Eine Grundvoraussetzung für gesundes Haarwachstum ist jedoch eine gesunde Kopfhaut.

Der Haarausfall bei Frauen hat oft andere Ursachen als der Haarausfall bei Männern

Bei Männern ist der sogenannte anlagebedingte Haarausfall, der in diversen Fachkreisen auch als androgenetische Alopezie Bezeichnung findet, weitaus häufiger vertreten als bei Frauen. Diese Art von Haarausfall können Sie daran erkennen, dass er nach einem bestimmten Muster abläuft.

Die ersten Lichtungen beginnen in aller Regel im Schläfenbereich und später auch am Hinterkopf, der sogenannten Tonsur. Die genauen Ursachen des anlagebedingten Haarausfalls sind bis zum heutigen Tage nicht genau geklärt, was die Behandlung sehr schwierig macht. Der Haarausfall ist in diesem Fall nicht diffus, sondern eher punktuell. Unter einem diffusen Haarausfall versteht man das gleichmäßige Ausdünnen der Haare auf dem ganzen Kopf.

Da Frauen weniger an anlagebedingtem Haarausfall leiden, steht die Diagnose dieser Störung nicht im Vordergrund. Ein diffuser Haarausfall kann jedoch unter anderem bedeuten, dass mit Ihrer Kopfhaut etwas nicht stimmt. Darüber hinaus kann punktueller Haarausfall, der nicht dem Verlauf des anlagebedingten Haarausfalls entspricht, auf eine Erkrankung der Kopfhaut hindeuten. Oftmals sind die Haare an oder rund um diese Stellen sehr leicht auszupfbar. Die Haut an diesen Stellen kann gerötet oder stark von Schuppen betroffen sein.

Ein weiteres Indiz für eine in vielerlei Hinsicht gestörte Kopfhaut ist das Jucken an bestimmten Stellen. Nicht immer ist das anfängliche Jucken mit einem sofort einsetzenden Haarausfall verbunden. Dieser tritt oftmals erst sehr viel später ein. Aus diesem Grund ist eine rechtzeitige und genaue Diagnose der Krankheit unerlässlich. Der Gang zum Hautarzt wird auf jeden Fall empfohlen.

Häufige Erkrankungen der Kopfhaut bei Frauen

Juckreiz, diffuser oder punktueller Haarausfall, Entzündungen und Rötungen können verschiedene krankheitsbedingte Ursachen haben. Eine Selbstdiagnose und Selbstbehandlung kann die Symptome jedoch unter Umständen noch verschlimmern.

Aus diesem Grund sollten Sie immer einen Spezialisten aufsuchen, der die Sache endgültig klären kann. Ist die Diagnose erst einmal gestellt, können Sie sich nach Absprache mit Ihrem Arzt immer noch für alternative Behandlungsmethoden entscheiden.

Juckreiz auf der Kopfhaut kann zum Beispiel durch eine Pilzinfektion der Haut oder auch durch eine sogenannte Schuppenflechte ausgelöst werden. Eine relativ häufige Pilzerkrankung ist in dieser Hinsicht der sogenannte Kopfpilz, auch Tinea capitis genannt. Dieser Pilz taucht gerne in Verbindung mit einem schwachen Immunsystem auf. Im Falle einer positiven Diagnose macht es dementsprechend Sinn, tieferen Ursachen auf den Grund zu gehen. Es gibt verschiedene Ausprägungen dieser Erkrankung. Die sogenannte Schuppenflechte, die in Fachkreisen auch als Psoriasis Bezeichnung findet, zählt zu den chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen. Ursache dieser Krankheit ist eine genetisch bedingte Veranlagung. Zum Ausbruch der Krankheit muss es jedoch nicht zwangsläufig kommen. Schuppenflechte erkennt man normalerweise an weißen Schuppen in Kombination mit einem Juckreiz. De betroffenen Stellen sind entzündet, was den Krankheitsverlauf nicht gerade angenehm macht. Die Krankheit kann leider immer noch nicht richtig geheilt werden. Es gibt aber Therapien, die den Verlauf der Krankheit abmildern.

Fazit:

Eine juckende Kopfhaut und Haarausfall kann bei Frauen die verschiedensten Ursachen haben. Eine Erkrankung der Kopfhaut ist eine potenzielle Ursache. Ein Besuch beim Hautarzt sollten Sie auf jeden Fall nicht auf die lange Bank schieben, da eine frühzeitige Behandlung sehr vielversprechend sein kann.

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