Hausmittel gegen juckende Kopfhaut und Haarausfall

Juckende Kopfhaut und Haarausfall sind nicht nur nervige Laster, sondern auch nicht angenehm für die Betroffenen und können die unterschiedlichsten Wurzeln der Entstehung haben. Es gibt einige Hausmittel, die bei der Anwendung erster Symptome, hiergegen helfen sollen.

Juckende Kopfhaut - Ursachen und Symptome

Kopfhautjucken wird durch Botenstoffe ausgelöst, die über die Nervenfasern der Haut an das Gehirn ein Signal weiterleiten. Die Reaktion vom Betroffenen ist ein Kratzen, was jedoch nur die Symptomatik verschlimmert und diese mitunter auch verstärken kann. Das Jucken der Kopfhaut kann auf verschiedenste Ursachen zurückzuführen sein: Mögliche Ursachen können Krankheiten, Hautkrankheiten, diverse Allergien, sowie der Befall von Flöhen oder Milben, sein.

Hausmittel gegen juckende Kopfhaut

Gegen Parasitenbefall muss man mit eigens dafür vorgesehenen und entwickelten Mitteln, Shampoos oder dergleichen vorgehen. Gegen Kopfhautjucken gibt es jedoch einige Hausmittel, die zu einer Linderung oder gar vollständigen Behandlung des Juckens, führen können. Bei juckender Kopfhaut bzw. juckender Haut im Allgemeinen, empfiehlt es sich Olivenöl zu verwenden. Es wirkt wohltuend auf der Haut und lindert den Juckreiz. Hierzu einfach das Olivenöl einmal wöchentlich abends mit einer Pipette auf die juckenden Stellen auf der Kopfhaut tropfen. Am Morgen danach soll das Öl mit einem Naturkosmetik-Shampoo wieder ausgewaschen werden. Auf parfümierte Duschgels und Shampoos sollte weitgehend verzichtet werden.

Bevor man zu Naturheilmitteln greift, sollte man jedoch durch einen Besuch beim Hautarzt auf Nummer sicher gehen, dass es sich nicht um eine ernsthafte Hauterkrankung handelt, da diese wiederum anders behandelt werden muss. Weiters wirkt sich Nachtkerzensamenöl lindernd auf die Kopfhaut aus.

Haarausfall - Ursachen und Symptome

Juckende Kopfhaut wird oft auch durch Haarausfall begleitet, kann aber auch unabhängig von Kopfhautjucken, auftreten. Ursachen für einen Haarausfall können eine hormonelle Störung, wie etwa eine Unter- oder Oberfunktion der Schilddrüse, eine Krankheit, beispielsweise Diabetes, eine Nebenwirkung von Medikamenten, wie zum Beispiel Blutverdünnern oder Ähnlichem, Stress, das Färben der Haare oder auch Chemotherapie oder eine Pilzinfektion sein. Wenn sich der Haarausfall in einem erheblichen Maße äußert, so ist ein Besuch bei einem Arzt unabdinglich.

Hausmittel gegen Haarausfall

Es gibt bei Hausmitteln keine Garantie, dass die Haare tatsächlich wieder nachwachsen, jedoch können diese zumindest den Haarwuchs anregen. Solche Mittel aus der Natur sind beispielsweise Haarspülungen mit Brunnenkresse, Petersilie oder eine Absud von Walnüssen. Es werden generell viele Haarspülungen, die man sich selbst mit den Zutaten zusammenmischt, empfohlen. Die meisten lässt man über Nacht einwirken, deckt sie gut ab und spült sie morgens gründlich aus. Eine solche Mischung ist beispielsweise das Vermengen von einer feingehakten Zwiebel mit Honig. Dieser Brei soll dann wie schon oben erwähnt, auf die Kopfhaut aufgetragen werden, über Nacht einwirken und am Morgen gut ausgespült werden.

Ein weiteres "Hausmittel" ist der Tipp, mit dem Rauchen aufzuhören, da Nikotin mitunter auch die Gefäße und Adern, die zu den Haarwurzeln führen verengt. Wenn keine Nährstoffe zu diesen transportiert werden können, so sterben die Haarwurzeln und der Haarwuchs bleibt aus.

Zusammenfassend kann sagen, dass es viele Mittel des täglichen Gebrauches gibt, die bei richtiger Anwendung bei Juckreiz auf der Kopfhaut und Haarausfall, beruhigend, lindern und unterstützend wirken können.

Hauptarzt - Ihr Kopfhaut Spezialist